Projekt Mehrgenerationenhaus

Nac hbarschaftshaus ORANGERIE

Seit April 2016 ist die Kiezspinne Teil des Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Das Projekt fördert die generationenübergreifenden Arbeit im Nachbarschaftshaus ORANGERIE. Finanziert wird das Projekt gemeinsam vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Bezirksamt Lichtenberg von Berlin.

Bundesweit nehmen insgesamt 550 Einrichtungen an dem Förderprogramm teil. In fast jedem (Land-)Kreis und jeder kreisfreien Stadt in Deutschland gibt es mindestens
ein Mehrgenerationenhaus.

 

 

Was genau sind Mehrgenerationenhäuser?

Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte für alle. Sie stärken das nachbarschaftliche Miteinander und fördern den Kontakt der Menschen untereinander. Hier treffen Menschen jeden Alters und verschiedenster Herkunft aufeinander, tauschen sich aus, werden aktiv, unterstützen sich gegenseitig und entwickeln gemeinsam neue Ideen für das Zusammenleben in ihrer Kommune.
Mehrgenerationenhäuser sind Orte, an denen soziales Miteinander gelebt wird. Hier treffen sich Menschen, die sich im normalen Alltag vielleicht nie begegnet wären. Gemeinsam leben sie eine offene Zukunft und Gesellschaft vor.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte bearbeiten die Mehrgenerationenhäuser?

Das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus gibt allen Häusern einen obligatorischen und einen freiwilligen Schwerpunkt vor:

  • obligatorisch: Gestaltung des demografischen Wandels
  • freiwillig: Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte

Die Mehrgenerationenhäuser verfolgen mit ihrer Arbeit darüber hinaus die drei Querschnittsziele:

  • generationenübergreifende Arbeit
  • Sozialraumorientierung
  • Freiwilliges Engagement

Was leisten Mehrgenerationenhäuser?

Mehrgenerationenhäuser heißen alle willkommen!

Mehrgenerationenhäuser laden alle Menschen in der Nachbarschaft und Umgebung ein, einfach mal vorbeizuschauen, sich zu informieren und ihre Angebote zu nutzen. Durch ihre Offenheit und die unkomplizierten Mitmachangebote fühlen sich auch diejenigen eingeladen, die neu in der Kommune sind, Berührungsängste haben oder sich nicht zugehörig fühlen.

Mehrgenerationenhäuser sind gelebte generationenübergreifende Arbeit.

Das Miteinander der Generationen gibt den Häusern nicht nur ihren Namen. Im konkreten Tun – sei es bei Computerkursen, beim gemeinsamen Kochen oder bei der Kinderbetreuung – kommen die Generationen zusammen und profitieren voneinander. Hier treffen Junge auf Alte, Zugezogene auf Alteingesessene, Schüchterne auf Kontaktfreudige.

Mehrgenerationenhäuser sind ein Knotenpunkt bürgerschaftlichen Engagements.
Erst durch die zahlreichen freiwillig Engagierten wird die Vielfalt an Angeboten und Aktionen im Mehrgenerationenhaus möglich. Die Bürgerinnen und Bürger gestalten aber nicht nur das Leben im Haus
mit, sondern wirken mit ihrem Engagement auch konkret ein auf ihr Viertel, ihr Dorf oder ihre Stadt und gestalten unbürokratisch ihr Umfeld mit. Mehrgenerationenhäuser vermitteln aber auch Freiwillige an andere,
verzahnen Akteure und Strukturen des bürgerschaftlichen Engagements vor Ort und stärken die Wertschätzungskultur für Engagement.

Warum sind Mehrgenerationenhäuser für jeden Einzelnen ein Gewinn?

Mehrgenerationenhäuser sind eine Einladung: Hier können Menschen in Gesellschaft sein, aktiv werden, ihre Talente entdecken, mitbestimmen und sich austauschen. Sie können von vorhandenen Angeboten profitieren oder eigene Projekte umsetzen. Von der Schülerband über den Sprachkurs und die Fahrradwerkstatt bis hin zum offenen Treff finden sich unzählige Angebote in den Häusern, die so verschieden sind wie die Menschen, die sie gestalten. 

Mehrgenerationenhäuser eröffnen Perspektiven: Hier finden Menschen Anregung und Unterstützung, können gemeinsam mit anderen neue Sichtweisen entwickeln, neue Wege ausprobieren und sich unkompliziert einbringen. Mehrgenerationenhäuser bieten Gelegenheiten anzukommen, Fuß zu fassen oder sich neu zu orientieren – sei es in der Nachbarschaft, im Berufsleben oder in einer herausfordernden Lebenssituation.

Wie profitieren Kommunen von einem Mehrgenerationenhaus?

Mehrgenerationenhäuser sind ein wichtiger sozialpolitischer Partner: Der demografische Wandel stellt die Kommunen vor große Herausforderungen – regionale Abwanderungen, eine älter werdende Gesellschaft, weniger Geburten sowie zunehmende berufliche Mobilität, Veränderung der typischen Lebens- und Familienentwürfe oder Migration. Die Kommunen müssen individuell auf diese Entwicklungen reagieren und passende Angebote für die Bürgerinnen und Bürger entwickeln. Die Mehrgenerationenhäuser sind dabei ein zuverlässiger Partner, der bestehende Lücken erkennt und füllt, alle Generationen im Blick hat, unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen zusammenführt, um die Bedürfnisse der Menschen weiß und die Vernetzung stärkt.

Mehrgenerationenhäuser wissen, was Menschen bewegt: Was brauchen die Menschen vor Ort? Welche Verbesserungen wünschen sie sich? Was bedeutet der demografische Wandel für das reale Leben vor Ort? Mehrgenerationenhäuser sind nah dran an den Menschen, sie nehmen ihre Bedürfnisse ernst und speisen diese ein in den kommunalen Diskurs. Durch ihren offenen und unkomplizierten Zugang sind sie auch ein Sprachrohr für diejenigen Stimmen, die sonst oft ungehört bleiben. Die Mehrgenerationenhäuser fördern den Dialog, stärken
echte Bürgerbeteiligung und damit den Zusammenhalt der Menschen vor Ort. Ab 2017 werden die Häuser sogar noch stärker in die Planungen der Kommunen eingebunden, sodass der Austausch mit Politik und Verwaltung zum festen Bestandteil ihrer Arbeit wird.

Ich will Mitmachen!

Freiwilliges Engagement im Mehrgenerationenhaus

Für die Umsetzung von generationenübergreifenden Veranstaltungen, Aktionen, Ausflügen, Projekten, ... suchen wir immer nach motivierten Helferinnen und Helfern jeden Alters. Ihr habt eine Idee für ein Projekt? Ihr wollt Patin für einen jüngeren oder älteren Menschen sein? Ihr habt Lust mit Kindern zu arbeiten? Oder auch noch ganz andere Ideen?

Dann wendet euch damit an die Projektkoordinatorin Franziska Ruhnau. Wir freuen uns auf euch!

Kontakt

Franziska Ruhnau

Projektkoordinatorin Mehr Generationen Haus

im Nachbarschaftshaus ORANGERIE

Schulze-Boysen-Straße 38 | 13055 Berlin

Email: franziska.ruhnau@kiezspinne.de

Telefon: 030 - 55489635

Impressionen

So finden Sie zu uns

Kiezspinne FAS e.V.

Schulze-Boysen-Straße 38, 10365 Berlin

 

Telefon: (030) 55489635

Fax:        (030) 55489634

Email:     info@kiezspinne.de

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